Zwischen Anschreiben und Lebenslauf füge ich stets eine Art Fact Sheet über mich ein. Aufgelistet sind hier ein paar persönliche Informationen, meine Fähigkeiten und deren Bewertung sowie Programme und Tools, mit denen ich umgehen kann.

Insgesamt gibt es bei mir meist sechs Bereiche:

  • Persönliche Infos
  • Kurzprofil
  • Kontaktdaten
  • Fähigkeiten
  • Tools
  • Hobbys und Sprachen

Auf diesem Blatt sind also meine Fähigkeiten und Hintergrundinfos so aufgelistet, dass sich ein Personaler sehr schnell einen Überblick verschaffen kann.

Die Idee dahinter ist, dass – ähnlich wie bei Social Media Content – kleine mundgerechte Happen serviert werden. Das passt wunderbar zu meiner Branche, lässt sich aber durchaus auch für andere Branchen adaptieren, denn dem Personaler werden auf übersichtliche Art und Weise die wichtigsten Infos über dich und deine Fähigkeiten präsentiert. Ob du das wie ich in Kacheln anordnest oder eine andere Darstellungsform entwirfst, bleibt dir überlassen. Es sollte nur durch Farbgebung und Stil zum Rest deiner Bewerbung passen.

Ein paar Beispiele

Wie kann so ein Fact Sheet aussehen? Im Grunde kannst du dich hier ziemlich frei bewegen: Da so etwas in klassischen Bewerbungen nicht vorgesehen ist, gibt es dafür auch keine formellen Regeln zu beachten. Wie man bei meinen Beispielen sehen kann, nutze ich meist so etwas wie Kacheln, um die einzelnen Aspekte voneinander abzugrenzen. Das ist aber kein Muss. Ich muss dazu sagen, ich bin auch kein Grafiker. Diese Beispiele sind von mir extra für Job Suey entworfen, es gab also keine „restliche“ Bewerbung, nach der ich mich richten musste. Die Inhalte sind dementsprechend auch alle ausgedacht, aber vielleicht dient es ja dem ein oder anderen

 

Beispiel 1: Du kannst Bilder und Text mischen, achte nur darauf, dass es zusammenpasst. Schreibst du über dich, dass du viel Wert auf Ordnung legst, solltest du nicht so ein Bild verwenden wie ich unten rechts. 🙂

 

Beispiel 2: Wie du deine Informationen anordnest, kommt ganz auf die Länge an. In diesem Beispiel lässt sich noch Platz durch eine kleinere Schriftgröße gewinnen. Was hier jetzt im Grunde fehlt, ist eine Bewertungsmatrix zur Selbsteinschätzung der eigenen Fähigkeiten. Meines Erachtens solltest du darauf nicht verzichten. Es zeigt, dass du dir deiner Fähigkeiten, aber auch deiner aktuellen Grenzen bewusst bist.

 

Beispiel 3: Hier geht es eher minimalistisch zur Sache. Das ließe sich garantiert auch noch optimieren. Übrigens habe ich hier einen Stundenplan als Design-Grundlage benutzt.
Fact Sheets in Bewerbungen – mit Beispielen